Home E-Mail an uns! RSS Abonnieren

Poetikperformance

Poetikperformance - Foto: Peter Stenzel

Foto: Peter Stenzel

„ich weiß ich werde sterben
nichts ist wichtiger als die liebe
in mir ist schönheit”

getanzte Gedichte (deutsch/spanisch)
eine Synergie von Butoh, Poetik und Musik
Erotik Tod Sehnsucht Liebe artikulierend

Eine poetische Synergie von Butoh-Tanz und 13 Gedichten aus Marion Steinfellners Lyrikband ‘Nymphengesänge hellsichtig’, artikuliert zu elektronischer Musik Erotik Tod Sehnsucht Liebe umfassend in einem Kleid aus Industrieplane, auf dem durch Videoprojektionen der Körper mit Schrift versehen wird.

„haut der erotischen momentanität
zerfeuchtet
an nässe
berührungstrunkenem jetzt                   komm!“

Die gesprochenen getanzten Gedichte inszenieren eine intersubjektive Begegnung mit Musik, mit visueller Schrift, die gegenseitige Anerkennung bestätigend in deren Spiel. Momentanität entfaltet ihre erotische Blüte im Polylog eines zeitgenössischen Minnesanges, mehrstimmig die Artikulation einer Sprache der Liebe, ein lyrisches Orgasmusfieber von Frau zu Frau.

Gesamtkonzeption: Marion Steinfellner
Gedichte und Butoh-Tanz: Marion Steinfellner
Elektronische Musik: Tamara Wilhelm
Visuelle Projektionen: Julia Wilms
Kostüm: Susanne Delleske

Kurzbiographien:

Marion Steinfellner,* 1973, Poetin, Philosophin, Performerin; Studium der Germanistik und Philosophie u. des modernen Tanzes am Konservatorium Wien, zweites Zuhause neben Wien: México, Publikationen in Literaturzeitschriften und Anthologien; Mitwirkende in der Schauspielgruppe CRG (dietheater wien, 3raum)

Tamara Wilhelm, geboren 1977, studierte am Institut für Elektroakustische Komposition der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Spielte seit 2001 zahlreiche Konzerte mit dem Gemüseorchester. 2003 Gründung der feministischen Experimental-Pop-Performance-Band “z.b.:…”.
Arbeitet in den Bereichen Elektronische und Elektroakustische Musik, experimenteller Instrumentenbau, Klanginstallation, Soundscape, Homemade Soundelectronics.

Julia Willms studierte Visuelle Kommunikation an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht und Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie macht (oft ortsspezifische) Videoinstallationen für die Grenzen von Räumen oder architekonischen Umgebungen, Photomontagen wie auch Installationen und Zeichnungen. Ihre Arbeiten werden in Einzel- , Gruppenausstellungen (GAM Galerie/Essen, W139 Basement/Amsterdam, Intrusion/NYC, das weisse haus/ Wien) wie auch auf Medien Kunst Festivals (EMAF/Osnabrück, Almost Cinema/International Filmfestval Ghent, VAD Festival/Girona) gezeigt. Weiters arbeitet sie mit Soundkünstlern, Performern, Komponisten, Musikern und Choreographen an Performance Projekten zusammen.

Susanne Delleske lebt als empirische Glücksforscherin derzeit in Niederösterreich. Diffuses dingfest zu machen und in begreifbare Form zu transferieren ist dabei ihr unerschöpfliches Thema.

18. Oktober 2008, 19:00 Uhr im ZWISCHENØRT - Lageplan

Ein Kommentar hinterlassen